Es sind nur noch 21 Tage.   Nur noch.  

21 Arbeitstage. 

Ich habe mich dazu entschieden den Job wirklich zu beenden. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn wenn das Geld weg fällt, ist das natürlich wieder eine Umstellung. Die mir nicht gefällt. Aber ich habe mich entschieden und es war richtig. 

Es wurde von Monat zu Monat anstrengender. Trotz dem freien Mittwoch. Obwohl die Betreuung wieder eingesetzt hat. Es wurde und wird anstrengender. Selbst jetzt, wo es fast vorbei ist. Bemerke ich besonders gut daran, dass ich heute – an einem freien Mittwoch – mit „Schrecken“ daran denke, dass ich morgen wieder hin muss. Wo ich doch so unglaublich müde bin. So unglaublich müde. 

Und ich stehe das nur durch, weil ich mir immer wieder denke:  „Es sind nur 2 Tage. Es sind nur verdammte 2 Tage, dann ist wieder frei.“ Und ich schaufel mir so viel frei wie ich irgendwie kann, denn Urlaubstage habe ich keine mehr. Und einen Krankenschein möchte ich eigentlich auch nicht holen… Ich möchte auch nicht abbrechen. Und Krankenschein kurz vor Ende, wäre irgendwie abbrechen, oder? 

Nein, ich würde hinterher wirklich gerne sagen können: „Ich habe die 6 Monate durchgezogen. Ich habe es versucht. Es hat nicht funktioniert. Ich bin nicht so weit, aber ich habe es ganz ehrlich versucht.“ Und ich denke… das hab ich auch. Ich habe es wirklich ganz ernst versucht. Oder? 

Dass ich so unglaublich fertig bin sagt doch eigentlich alles…

Und normalerweise sollte dieser Artikel so viel länger werden. Aber ich bin müde.

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