Eigentlich klingt „funktionieren“ negativer als ich beabsichtige. Alternativ fällt mir aber nur „erledigen“ ein. Und das klingt irgendwie mehr wie Mordabsicht, nicht wahr? Und „Erledigt.“ klingt so … fertig. „Funktioniert.“ klingt aber auch viel erfolgreicher als gemeint. ^^

Und jetzt hab ich auf halber Strecke auch schon die Energie zum Weiterschreiben verloren. Oder ich weiß einfach nicht worauf ich hinaus will…

Ich war heute Nacht wie gesagt nicht zu Hause. Habe dann zwar nicht alleine, aber dafür auch nicht sonderlich gut geschlafen und war dann heute morgen ziemlich im Eimer… Aber sowas von. Dennoch war es schon gut so. Immer alleine schlafen ist einfach fürn Arsch. Und es passte diesmal ganz gut, weil es mir meinen Ablauf nicht zerstört hat . Das klingt vielleicht kompliziert, aber so ist das nun mal. Ich habe meinen eigenen bestimmten Ablauf, wenn ich woanders schlafe, dann funktioniert der so nicht. 

Aber heute musste ich die Termine von gestern nachholen. In der Innenstadt. Und da der Ex-Wohnungsschlüssel-Besitzer nun mal in der Innenstadt wohnt, bot sich das an. Zu mal ich zu Hause länger gebraucht hätte um klar zu kommen und bei ihm ein wenig an seine Arbeitszeit gebunden war. Zumindest theoretisch. Also gebunden. So war ich in Anbetracht des Matschigkeitsgrades ziemlich schnell fit.

Ich war dann in der Bibliothek um Hörbücher zurück zu bringen. Aber auch um einen Schreibtisch zu organisieren. Die Bibliothek bietet nämlich kostenlose Arbeitsplätze an, die man bis eine Woche im Voraus reservieren kann. Die Räume ohne PC kann man den ganzen Tag reservieren, den mit PC nur für 2 Stunden pro Tag. Da ich hier sowieso nicht zum Lernen kommen.

Nebenher habe ich ein paar Portale gehackt und dann endlich die Unterlagen ins Arbeitsamt gebracht. Von Zimmer 4.12 (meine Sachbearbeiterin) wurde ich mit einem Urlaubszettel zu Zimmer 5.05 verwiesen. Vor diesem Zimmer, dann ein neuer Zettel. „Dieses Büro ist heute nicht besetzt.“ Neuer Hinweis. Zimmer 5.12. Das Zimmer war dann so unglaublich chaotisch, dass ich echt zurückgeschreckt bin. Unterlagen einfach auf einen Stapel auf dem Fußboden geworfen. Stapelweise Unterlagen auf dem Schreibtisch. Hinterm Schreibtisch das Frühstück. Auf Unterlagen. Er versprach meinen Umschlag weiter zureichen. Ich hoffe das funktioniert. Ich zweifel es ein wenig an.

Jetzt muss ich noch eine Mail schreiben, dass ich vom 1. – 5.5. ortsabwesend sein werde und dann ist das Amt erst mal erledigt. 

Ortsabwesend bin ich übrigens, weil ich spontan beschlossen habe (und ein klein wenig genötigt wurde ^^) doch mit in den Heidepark Soltau zu fahren. Da war ich noch nie. Und ich habe massive Freizeitpark-Sehnsucht und ich hätte es bereut, wenn ich abgesagt hätte… Die Finanzierung läuft über die Freundin die mich genötigt hat… Huch… hab ich ja schon geschrieben. Gestern.

Nachmittags hab ich dann eine halbe Stunde lang meinem Arzt von meiner Paranoia berichtet. Er hat geduldig zugehört und meinte auch, dass man dringend was gegen meine Paranoia tun müsste. Rein realistisch tue ich ja bereits alles sinnvolle und er hält die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft quasi auch für nicht existent und es ist und bleibt einfach nur Paranoia. Angst. Vor dem für mich schlimmsten Fall. Mal wirklich so platt gesagt. Es gibt einige langfristige Lösungsansätze. Der kurzfristige Plan ist jetzt erst mal „abwarten“. Die aktuelle Pille weiter nehmen, hoffen dass meine Paranoia nur den Umständen geschuldet war und es wieder besser wird. Ansonsten soll ich einfach im größten Paranoia-Notfall nen Test machen… Die Wahrscheinlichkeit, dass ich eine Schwangerschaft nicht rechtzeitig mitbekommen würde hält er für noch geringer, als trotz Pille und Gummi schwanger zu werden und gleichzeitig dabei noch die Regel zu haben... ^^

Abends stand dann die große Bücheraktion an. Es waren mehr Kisten als erwartet. 5 große Kisten um genau zu sein. Und ein Stapel einzelner Bücher. Ich hatte 3 im Kopf. Da es so viel war, war das kleine Auto bis zum Anschlag voll und dann auch ziemlich tiefergelegt. Meine Freundin hat einen Großteil alleine geschleppt, weil ich ein unglaublicher Schwächling bin und sie einfach viel, viel schneller war und sowieso ständig Bücherkisten schleppt… Wir haben sie dann aber jetzt nur im Keller gelagert und ich werde sie einzeln in Taschen oder Tüten hochtragen. Dann werden sie gesichtet, sortiert, katalogisiert und auf diversen Plattformen veröffentlicht. Ich versuche so viel wie möglich zu verkaufen. Der Rest geht in die Diakonie. Oder im Endeffekt… im Müll. Manches wird davon sicherlich nicht mehr verkaufbar sein…

Danach waren wir noch eine obligatorische Pommes Currywurst im Nord gefuttert. Meine Bezahlung für ihre Mühe, quasi.  Das hat sich dann so lange hingezogen, dass der Artikel es nicht mehr vor 0 Uhr geschafft hat. Soviel zum Thema funktionieren. 😉

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