Ein langes Wochenende war das. Zumindest nach meiner „Je mehr man erlebt, desto mehr Zeit rechnet man“-Rechnung. Dementsprechend schnell ging es auch rum… und zurück bleibt ein überaus matschiges, aber auch zufriedenes Svü.

Angefangen hat das alles bereits am Freitag. Wobei eigentlich ist es ja noch viel länger her. Am 27. April quasi! Da hat nämlich eine Freundin meines Vaters, nach ein paar Bier gefragt, ob ich mit zum Godoj Konzert will. Ja, will ich. Das war dann Freitag quasi. Und es war schon lustig wie das Publikum so aussah. Er kommentierte das auch selbst… „5 Jahre sind es nun… im ersten Jahr waren hier hauptsächlich junge Mädels. Mit ihren Müttern. Im zweiten Jahr kamen dann nur noch die Mütter. Im dritten wurden die Männer mitgeschleppt. Und jetzt? Jetzt sind die sogar alleine da.“ Und ernsthaft… es waren durchaus einige Männer alleine da… und auch die Altersspanne war nicht allzu eng. (Voll vergessen… die Vorgruppe FoxVille aus Lübeck war auch wirklich super. Leider nur eine halbe Stunde… aber der Sänger ist angeblich erst 17 oder 18… und ja… echt tolle Stimme. <3)

Wir standen nicht so ideal & auch dass er hauptsächlich Sachen seiner neuen Platte, die erst am Freitag erschienen ist, sang war nicht sooo gigantisch. Aber man merkt die Freude auf der Bühne. Und auch wenn mir meine beiden Lieblingslieder gefehlt haben… Es war schon toll 🙂 

Noch in der Nacht kam dann Besuch. Der wohl unkomplizierteste Gast, den Frau sich vorstellen kann… Wir hatten Karten für das Hosen-Konzert in Bochum. In meinem Fall dann jetzt das 4. Mal. Bisher war immer noch kurzfristig etwas dazwischen gekommen, so habe ich den gesamten Samstag auch immer wieder Katastrophenszenarien gesponnen, was wohl passieren könnte, damit ich wieder kein Konzert zu Gesicht bekomme… (Im Nachhinein ist es durchaus ein wenig makaber, dass ich ich unter anderem mehrfach davon sprach, dass das Stadion einer Flutwelle zum Opfer fallen könnte…) Drei Vorbands sollte es geben… das erschien uns dann doch ein ziemlich langer Aufenthalt im Stadion. Und da wir vorher noch Kinokarten bei Nad abholen mussten, im Endeffekt doch mit der Bahn gefahren sind… und Essen für notwendig hielten… waren wir erst um 19 Uhr im Stadion. 2013-06-01 19.20.29Kurz bevor die Donuts anfingen. Die ich aus mir unerfindlichen Gründen bisher nie bewusst angehört habe. *hust* Aber ich mag sie. 😉 

Es kam weder eine Flut, noch brach Campino sich auf dem Weg zur Bühne den Hals. Also fand das Konzert tatsächlich statt. 😀 Und auch wenn die Sicht jetzt nicht die beste war… und ich leider kaum brauchbare Bilder machen konnte (So viel Zoom gibt es einfach nicht…) es war schon toll. 🙂 Blöd nur, wenn man bei Bonnie & Clyde gerade auf dem Klo ist…  Wir haben alle einstimmig geflucht… Denn selbst mitten im Konzert waren die Schlangen enorm.

Ich konnte mir dann auch nicht verkneifen dieses wunderbare Video zu machen, bei dem man quasi gar nichts siehst, aber hört wie wunderschön so ein Stadion sein kann. Wenn man sich jetzt die Tonqualität einfach noch schön denkt! 😀

Zum angucken müsst ihr leider mal hier klicken. ^^

Die Völkerwanderung nach dem Konzert war auch ein Erlebnis für sich. Einfach über die Straße gelaufen. Abgesperrt von der Polizei. So gefällt mir das.

Es folgte eine Nacht mit Wünschelruten und Fleckchen & wenig bzw. unruhigem Schlaf. Ich z.B. war um halb sieben das erste Mal wieder wach… Nun ja… entspannt zu Hause bleiben war nicht. Wir hatten ja Freikarten fürs Kino. Beginn 13 Uhr.

Wenn ich mich nicht verzählt habe passten genau 82 Leute in das schnucklige kleine Kino im Casablanca in Bochum. Niedlich. Wirklich. Und dann auch noch ein so grandioser Film über die Nordsee. ❤ Solltet ihr die Chance bekommen ihn noch irgendwo zu sehen… tut es. Nordsee-Liebe. ❤

Zu Hause… wurde der Gast dann kurzer Hand vor die Tür gesetzt… und ich landete im Bett. Matschig bin ich heute trotzdem noch. Man wird halt nicht jünger. Aber schön war es. ❤

Advertisements