Ich kann das gut:

Auf die Frage wie das jetzt so ist mit dem wieder zum MRT müssen zu antworten, dass es halt mehr nervt als alles andere mich aber sonst nicht so belastet. „Man gewöhnt sich an alles.“ Haha.

und dann alleine ständig dieses leuchtende „MS-Auschluss“ vor Augen zu haben, es nicht ausblenden können und daran einfach verrückt werden. Vor Angst.

 

Sagen, dass es halt nicht anders ging und dass es schon völlig okay ist, dass wir getrennt sind, weil es eh keinen Sinn gemacht hätte…

…und dich dann immer wieder so sehr zu vermissen, dass es mir körperliche Schmerzen bereitet und ich nur jetzt, beim Tippen direkt wieder Tränen in den Augen habe.

 

„Och, eigentlich läuft das ganz gut hier…“

… und nach einer Woche dann im Chaos sitzen und sich fragen wie das passieren konnte und plötzlich alles wieder so unglaublich groß finden…

 

„Ach… jetzt hab ich erst mal Ruhe und kann mich sortieren… und dann schauen wir im Januar mal weiter… „

… und eigentlich nur der Zeit beim Wegrennen zu sehen und sich selbst so nutzlos fühlen.

 

„Nein, ich denke nicht mehr an ihn. Ist halt auch nur ein Arsch auf dem Egotrip gewesen.“

… und dich trotzdem ständig dafür hassen, dass du mich so mit Füßen getreten hast.

 

Nur weil ich auf ein „Geht es dir gut?“ nicht mehr mit „Gut.“ antworte,

heißt es längst nicht, dass alle Masken Geschichte sind.

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