Diesen Artikel will ich schon so unglaublich ewig schreiben und irgendwie habe ich das immer nur geschoben und geschoben und habe nicht einen einzigen Satz geschrieben…

Und weil ich das jetzt so ewig geschoben habe muss ich gleich erst mal nachschauen wann ich das erste Mal über diesen Artikel nachgedacht habe… Es hat sich ja doch einiges getan.

Im August ist D. ziemlich spontan, ziemlich schwanger ausgeschieden und musste somit genauso spontan ersetzt werden. Das fand ich im ersten Moment ziemlich bescheiden, gravierende Veränderungen sind ja jetzt eher nicht so meins. Aber anderseits dachte ich mir, dass so eine Veränderung vielleicht auch etwas bewegen könnte. Mal einen Perspektivenwechsel, denn irgendwie waren wir ja doch schon eine Weile festgefahren. Ihre Nachfolgerin kannte ich zum Glück schon von einer Vertretung her und somit ging das mit F. Und mir eigentlich auch ganz gut los.

Ungefähr zeitgleich (Von wegen… der Blick in den Kalender sagt, Juni) fing ja auch G. Als Ergänzungskraft an. Und die ist wirklich großartig. Ich arbeite sehr, sehr gerne mit ihr und habe beim letzten Mal schon gesagt, dass ich niemals ohne Betreuung leben möchte, wenn das bedeutet sie nicht mehr zu sehen. 😉 Aber leider, leider ist sie ja nur die Ergänzungskraft und wird somit irgendwann vor der eigentlichen Betreuung gehen.Wobei das natürlich noch sehr, sehr irgendwann ist. Aber mit ihr habe ich es geschafft meine Wohnung in einen dauerhaft (abgesehen von jetzt gerade und vom Schlafzimmer) guten Zustand zu befördern. Und zwar einem sehr guten. Einen „Ich muss nur noch maximal 10 Minuten investieren und kann dann jeder Zeit Besuch empfangen“-Zustand.

Und deswegen läuft es hier eigentlich auch ganz gut im Moment. Warum genau ich den Artikel jetzt schreiben wollte, hab ich allerdings wieder vergessen. ^^

Die beiden hatten jetzt gleichzeitig Urlaub und das war dann doch schon wieder etwas merkwürdig. Es hat mir zwei Dinge gezeigt.

Zum einen: Es geht nicht ohne. Mal ne Woche, ja. Aber 2 Wochen keine Betreuung bedeutet hier auch wieder massives Chaos. „Ich will meine Wohnung nicht betreten“-Chaos. 

Zum anderen: Keine Betreuung haben gibt mir mehr Raum mich selbst zu organisieren und das fühlte sich so viel besser an und gab mir die Möglichkeit ins UPH zum Lernen zu gehen und mich von meinen Terminen nicht mehr so erschlagen zu fühlen. 2x die Woche Betreuung bedeutet: Mo + Mi sind gedanklich irgendwie voll und zumindest latent stressig. 

Also habe ich das heute angesprochen und überraschenderweise war das auch gar kein Problem. Ab nächster Woche habe ich beide Termine hintereinander am Mittwoch und damit den Montag erst mal wieder gewonnen. Ob das jetzt praktikabel ist oder ob das nach hinten losgeht werden wir dann sehen. 

(Mich nervt es übrigens tierisch, dass ich hier nix schreibe… ich hätte so viel im Kopf. Aber ich schätze das hab ich schon mehrfach gesagt.)

Advertisements