Mein Lesemonat. Nun ja… viel angefangen. Wenig beendet. 😉

Dafür waren alle Bücher wirklich gut und haben Spaß gemacht. Das ist doch auch was wert. 🙂 Aber für den Dezember hab ich dann jetzt einiges zu tun… ^^

David Safier – Happy Family

Stand Oktober: 98 Seiten
01.11. – 254 Seiten

Ich mag Safier-Bücher ja, ne? Happy Family war jetzt mein 4. Buch von ihm und ich fand bisher alle großartig! Nicht einfach nur gut, sondern wirklich großartig. Im Vergleich dazu war „Happy Family“ dann jetzt auch tatsächlich ein wenig enttäuschend und ich könnte nicht mal wirklich sagen wieso. Die Idee ist schön und die Dialoge witzig wie immer. Vielleicht ist mir das Ende ein klein wenig zu absurd. Oder aber manche Handlungen einfach zu schnell und manche Gefühlslagen nicht tief genug. Ich finde es jetzt jedenfalls nicht so perfekt wie die anderen Bücher. Aber nur weil es nicht perfekt ist, ist es ja noch längst nicht schlecht. 😉

Martin Spieß – Weiter Weg 

Stand Oktober: 31 Seiten
04.11. – 39 Seiten
06.11. – 66 Seiten

Ich sag ja äußerst selten: Kaufen! , einfach weil ich meistens Bücher lese, die sowieso jeder kennt… Aber das Buch kennt sicherlich niemand und deswegen empfehle ich es euch jetzt mal ganz frech. 😉

Vermutlich bin ich nicht sonderlich objektiv, denn ich finde Martin als Musiker schon großartig und fand sein „Eine Heath-Ledger-Geschichte“ auch ganz toll. Und wenn ein Autor dann auch noch auf der ersten Seite Kettcar zitiert… Wie soll man das dann nicht toll finden? Weiter beginnt er jede Geschichte mit einem Songtext-Ausschnitt. Ganz genau wie ich auch mein eigenes Buch gestalten würde.

Von den 15 Kurzgeschichten konnte ich mit „Der Chandler-Effekt“ und „Hochzeitstag“ nicht allzu viel anfangen und „Voraussichtliches Versanddatum“ macht mich sogar echt wütend. Aber das liegt halt an den Themen und sicherlich nicht am Schreibstil.

Nachdem „Der Chandler-Effekt“ die Auftaktgeschichte ist, war ich kurzzeitig beunruhigt, aber mit der zweiten Geschichte „Gone Writing“ hatte er mich dann. „Dschihad“ bot eine Perspektive die schon gruselig war, wenn man sie denn nachvollziehen konnte. Ich konnte es.

Und während man die ganze Zeit überlegt wie viel biographisches in den Texten steckt, bekommt man bei „Fluchtjacke“ die Gewissheit. Die einem bei „Vier Buchstaben“ direkt wieder genommen wird. „Museum“ war ein großartiger Abschluss. Nicht nur wegen der erneuten Erwähnung von Kettcar und Thees Uhlmann.

Die einfach „nur“ guten und wirklich Herzstolpern verursachenden Geschichten wechseln sich ab und am Schluss bleiben – zumindest für mich – die Fragen: Wie viel ist wirklich Fiktion? Und wie viel Spieß steckt da nun drin?

Ich würde es euch ja leihen, aber dieses Buch ist leider sehr empfindlich und… ähm… ich hab da ja ne signierte Fassung, ne? Das wird jetzt eingerahmt. Ganz sicher.

J.K.Rowling – Harry Potter and the Philosopher’s Stone

08.11. – 30 Seiten
12.11. – 20 Seiten
14.11. – 19 Seiten
20.11. – 20 Seiten
23.11. – 134 Seiten

Weil die herzallerliebste Sab mir einfach mal spontan ihre drei englischen Harry Potter – Bücher mitgegeben hat, hab ich beschlossen Twilight nach hinten zu schieben und doch erst mal Potter zu lesen. Schätze da braucht man zum Inhalt auch nicht mehr so viel sagen, ne? *gg *

Es liest sich wirklich überraschend gut und ich widersetze mich dem inneren Wunsch jedes Wort nachzuschlagen.

Beim auf Englisch lesen fällt mir auf, dass ich auf Deutsch doch relativ viel quer lese. Das hätte ich so nicht erwartet, aber meine Augen springen immer mal wieder hektisch ein Stück weiter und das funktioniert auf Englisch natürlich so gar nicht. Auch wenn ich dann mal unterbrochen werde muss ich danach erst mal suchen wo ich gewesen bin. Während das auf Deutsch sehr viel einfacher geht. Aber ich bin da relativ zuversichtlich, dass es besser wird und wenn ich erst mal alle 7 durch habe, bin ich sicher ganz großartig. 😉

Daniel Glattauer – Der Weihnachtshund

Man ließt den Klappentext und weiß wie das Buch enden wird. Und trotzdem verschlingt man irgendwie jede Seite. So ging es zumindest mir.  Weil die beiden Protagonisten einfach irgendwie sympathisch sind. Auch wenn sehr spießig und einfach gestrickt. Meiner Meinung nach. Oh Pardon, 3. Ich habe Kurt vergessen. Wie konnte ich nur. Kurt der perfekte Hund. Es ist angenehm zu lesen. Aber eben auch kein Meisterwerk. Es kommt bei weitem nicht an „Gut gegen Nordwind“ oder „Alle sieben Wellen“ ran. Dafür sind die Charaktere auch irgendwie zu oberflächlich. Oder die erzählte Zeit zu kurz. Es ist wie ein Adventskalender. Fängt am 1. an und endet am 24.12. Und das ist durchaus etwas was ich sehr angenehm fand und wo ich auch kurz überlegt habe, ob ich das nicht so mache. Jeden Tag ein Kapitel lesen. Ehrlich. Gerade bei Goodreads hab ich mir ein paar Rezensionen angeschaut und ja.. da stand „Leichte Kost“. Und genau das ist es. Es nimmt einen nicht mit. Es berührt nicht. Man mag zwar schon wissen wie es nun zum Ende kommt, aber man will auch genauso häufig einen von beiden schütteln und sagen „Mach endlich.“ Aber ich mochte es. Und da es ein Geschenk war, habe ich auch nichts zu betrauern. 

Ich habe am Anfang vergessen die Seiten zu notieren. Bei Goodreads steht nur der 28. Aber ich glaube ich hab am 26. angefangen. 😉

Angefangen:

Rolf Sellin – Wenn die Haut zu dünn ist

02.11. – 30 Seiten
-> 17%

Bei meiner Mama reingeschaut, den dazugehörigen Test gemacht, knapp am Highscore vorbei geschrammt und das Buch dann erst mal wieder weg gelegt, weil mein Hirn leichte Kost braucht.

René Sydow – Deutsche Wortarbeit

02.11. – 27 Seiten
09.11. –  5 Seiten
23.11. – 61 Seiten (Lesenacht ^^)
-> 62%

Großartiger Künstler! Ich habe gesehen wie er fast NRW-Meister beim Slam geworden ist und ihn danach beim Megaslam gesehen wie er gegen 8 andere Poeten gewann. Zwar sind alle seine Texte gesellschaftskritisch und politisch und somit inhaltlich nicht sehr vielfältig, aber jeder Text ist anders verpackt und somit wieder großartig. Jeder seiner Texte ist ein einziger Wortwitz. Jedes Wort ist genau da wo es ist eine Punktlandung und so wohlüberlegt, dass man es sich nicht erlauben kann mal eine Sekunde nicht hin zu hören. Ja. Hinhören. Denn bei diesem Buch ist auch eine CD bei auf der eine Textauswahl von ihm gesprochen wird. Zwar längst nicht vergleichbar mit der Performance bei einem Liveauftritt, aber definitiv sehr sehr schön. Ich habe mir einen Spaß raus gemacht und die gesprochenen Texte gleichzeitig mit gelesen. Unter anderem weil ich wissen wollte in wie fern er die Texte noch veränderte.

Aber eben weil es so dicht gepackt ist, ist es in meinen Augen kein Buch zum „mal eben durchlesen“. Sondern eher zum „immer mal wieder ein wenig lesen.“ Deswegen bin ich auch noch nicht durch. Und weil ich manche Texte halt mittlerweile auch mehr als 2 oder 3 mal gelesen habe. Gerade die, die ich auch Live gesehen habe… mit seiner Stimme im Ohr. Unglaublich.

Mary Janice Davidson – Weiblich, ledig, untot

10.11. – 63 Seiten
-> 20%

Bisher ganz lustig, aber irgendwie auch nicht fesselnd genug um es immer mit zunehmen. Zumal es ein Hardcover ist und ich Hardcover Bücher nicht mag. Es sei denn es sind Potter oder Skulduggery-Bücher 😉

Stefanie Maucher – Fida

29.11. – 35 Seiten
-> 13%

Im Rahmen dieser Aktion hier, kam das Buch am Donnerstag bei mir an. Und damit die Tour ein Ende findet und weil mir durchaus der Mund wässrig gemacht wurde habe ich es mir jetzt direkt mal vorgenommen. Aber nun nach bisher 35 Seiten muss ich sagen, dass ich es gähnend langweilig finde. *grübel* Und auch sonst gibt es ne ganze Menge worüber ich mich aufregen könnte… aber das werde ich ja eh in einem gesonderten Artikel dann noch mal machen. 😉

Stephenie Meyer – Twilight 

Letzter Stand: 44 Seiten, 30.10.13, 10%

Überraschend mühsam und deswegen erst mal pausiert. ^^

Hörbuch

J.K.Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen

Gelesen von Rufus Beck 🙂 Ich dachte mir einfach bevor ich es auf Englisch lese, höre ich es mir doch noch mal an. ^^

Angefangen

Arne Dahl – Böses Blut – (Hörbuch)

Es fesselt mich gerade nicht ausreichend um es wirklich am Stück zu hören und meistens vergesse ich es dann beim Aufräumen/Kochen auch (zumal ich gerade eh eher seltener aufräume…) Aber die Stimme vom Sprecher kommt mir irrsinnig bekannt vor (und ist sehr angenehm!) und obwohl ich gelesen habe, dass es auch die Stimme von Wärter Karl ist 😀 , bin ich mir nicht sicher ob er mir nicht noch irgendwo anders begegnet ist.. zu deutlich ist dieses Gefühl… (Sheldon! Nicht der Big-Bang Sheldon, sondern der Private Practice Sheldon!) Wirklich sehr angenehme Stimme. 

Von der Story her ist es aber gar nicht so uninteressant… ich bin einfach nur sehr unaufmerksam. Denke ich. Mein Hirn kann das im Moment einfach nicht sonderlich gut speichern. Kurz vor Ende des Hörbuchs habe ich gesehen, dass in meinem Regal Band 9 der Reihe steht. Mal so nen 1€ Schuss in irgendeinem Laden. Da hab ich ja noch einiges zu tun.. 😉 (Und weil ich jetzt gerade schon wieder auf der Wiki-Seite war. Der gute Autor ist echt nen Schnuckelchen… ) Es ist halt irgendwie ein skandinavischer Thriller. Und da hab ich bisher keinen schlechten mitbekommen. 

J.K.Rowling – Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Muss ja. Vorbereitung für den zweiten Englischen 😉

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