Ihr kennt das ja… Man macht sie sich jedes Jahr und hält sie meistens dann doch nicht ein. Dennoch macht man sie aber dann irgendwie wieder… Da kann ich mich natürlich auch nicht von frei sprechen. Ich bemühe mich aber nichts allzu großartiges zu nehmen wo ich mich hinterher drüber ärgern könnte… 😉

1. Jede Woche (mindestens) 2 Tage ohne Termine. 

Weil ich das einfach brauche und sonst irgendwann nur noch aus Hirnbrei und Unruhe bestehe und mich das langfristig echt fertig macht. Es wird nicht leicht sein das wirklich durchzusetzen. Dafür möchte ich einfach häufig zu viele Dinge machen, zu viele Menschen sehen, zu sehr am Leben teilnehmen. Und das sind nur die Gegenargumente die aus mir selbst kommen. Amt & Ärzte sind da noch gar nicht mit eingearbeitet…
Aber ich versuche es, markiere mir die Tage im Kalender – die auch flexibel verschiebbar sind, aber innerhalb einer Woche von Montag bis Sonntag liegen sollten – und sage zu Freunden „Ich kann in der Woche nur an dem und dem Tag… Tag X muss frei bleiben.“ Und selbst wenn ich das nicht das ganze Jahr durchziehe… vielleicht ist es ja irgendwann auch gar nicht mehr nötig. Jetzt erst mal werde ich es aber so halten. 🙂

2. Mich nicht drüber ärgern, wenn ich mal nicht blogge.

Mein innerer Zwang jeden Tag einen Artikel zu schreiben hat schon häufiger dazu geführt, dass da im Endeffekt nur ein Satz stand. Oder ich im nachhinein das Datum geändert habe, weil ich einen Artikel erst 00.10 Uhr fertig hatte… Wie bescheuert ist das? Ich schreibe doch auch so schon wesentlich häufiger als viele andere. Und wenn es eben nur 25 Artikel im Monat sind statt 30/31… dann ist das eben so. Sollte es so sein. Aber dennoch ist der erste Impuls: Ärger. So wie gestern. Als mir auffiel, dass ich zwar drei Artikel für den Buchblog geschrieben habe, aber vergessen habe einen hier zu posten. Also versuche ich mich da mal zu entspannen. Ist halt so. Nimmt mir keiner übel. Sollte ich also vielleicht auch nicht tun.

3. Öfter „Ja!“ sagen, wenn man es im tiefsten Inneren möchte.

Ja sagen, wenn jemand nach nem Kaffee fragt und man es eigentlich gern wollen würde, aber sich aus X Gründen nicht traut. Ja sagen, wenn jemand dafür sorgen möchte, dass man nicht alleine einschläft. Ja sagen, wenn etwas ansteht worauf man Lust hat, aber sich auch irgendwie nicht traut. Einfach mal ja sagen und die innere Rechenmaschine außer Kraft setzen, wenn man eingeladen wird.
Ich werde es versuchen. Ehrlich. 🙂

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