Da isse nu vorbei.

Und was gibt es dazu zu erzählen?

Zu Beginn: Ich dachte ich hätte mich deutlich ausgedrückt in den letzten Wochen. Aber scheinbar haben mich die wenigsten irgendwie ernst genommen. Viele sagen auf mein „Ich werde durchfallen.“ so Sachen wie „Ach, sieh das mal nicht so schwarz…“ … „Das packst du schon.“ … und langsam aber sicher macht mich das wütend. Auch diese „Wie lief es?“ Fragen. (Nein, nicht von dir Sab.) Was soll ich denn darauf antworten? „Lief nicht ganz wie geplant, ich könnte aus Versehen bestehen.“ Oder wie stellt ihr euch so ne Antwort vor? Von 4 Kursen habe ich nur einen einzigen bearbeitet. Den nicht mal vollständig. Geschweige denn wiederholt. Für ein Bestehen bräuchte ich 75% richtige Antworten. Wie soll das gehen? Mir war das klar. Nichts anderes habe ich kommuniziert. Ich bin aus vielen Gründen hin gegangen. Aber nicht weil ich geglaubt habe, dass ich da bestehen könnte. 

Wie erwartet werde ich wohl nicht bestanden haben. Zu viel Fragen bei denen ich nur Bahnhof verstanden habe. Aber auch viele, viele Fragen bei denen ich irritiert war, weil mir zumindest die Themen was sagten und zwar aus der Schulzeit. 😀 Möglicherweise habe ich da den ein oder anderen Glückstreffer aber 75% sicherlich nicht. Und ganz ehrlich? Es wäre eine Katastrophe für mich, wenn ich aus Versehen bestanden haben sollte. (Was wirklich schon sehr unwahrscheinlich ist, weil ich zwar überall was angekreuzt habe, aber dann dürfte überall nur eine Antwort richtig sein und die müsste ich auch noch getroffen haben…)

Was habe ich heute gelernt?

1. Mit Erkältung zur Klausur ist Scheiße. Mir war das egal, ich musste mich eh nicht konzentrieren, aber ich habe bei jedem Husten vor schlechtem Gewissen gelitten und hatte Angst, dass mich die anderen töten könnten.

1a. Erkältung die zu Nasenbluten führt könnte schon mal eine kleine Panikattacke auslösen. War nicht lustig. Ging aber schnell vorbei. Zur Not hätte ich ja auch raus gehen können und mich erst mal ausbluten lassen… ^^

2. Ersatzkugelschreiber mitnehmen. Viele! Zwar sind Kugelschreiber nur für Notizen gedacht, die eigentliche Klausur wird mit Bleistift eingetragen, aber wenn der einzige Kugelschreiber plötzlich in zwei Teile bricht ist das schon echt mies. Heute nahm ichs mal mit Humor. War ja eh egal.

3. Ich mag dieses Gefühl eine Klausur vor mir liegen zu haben. Diese Aufgaben, die man eine nach der anderen abarbeiten kann. Dieses eintragen in den Lotsebogen und im Kopf überschlagen wie das mit den Punkten aussieht. 

4. Die Fragen die ich gelesen habe waren spannend. Vermutlich ist der ganze Stoff den ich jetzt nicht gelernt habe unglaublich spannend. Und das motiviert dann doch ein ganz klein wenig. 😉

5. Auf dem Weg hab ich noch mal kurz in meine Unterlagen geschaut. Und die Erinnerungen an strukturiertes Lernen waren auch so… schön.

Im September dann. 

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