… läuft es dann halt doch ein wenig. 

Da verbringt man dann einen durchaus effektiven, aber in jedem Fall schönen Montag in der Uni und kommt ein ganzes Stück weiter. Theoretisch müsste man das nur noch abtippen. *hust* Außerdem findet man in der neuen Lieblingsbibliothek (Stadtteilbibliothek > Zentralbibliothek) ein paar Filme und Hörbücher und einen Stapel Bücher zum Thema „Schlank im Schlaf“. 

Ab und an ist auch ein bestreikter Dienstag ganz okay, denn man kann sich der Wäsche annehmen, 2 Maschinen waschen und was eigentlich viel bemerkenswerter ist: Sie auch sofort aufhängen. 

In guten Wochen läuft man an einem Montag auch schon mal zum Amt, kommt beruhigt da raus und traut sich dann in der Apotheke nach einem Vorbezug der Anti-Teenager-Gesichts-Creme zu fragen. Weil der Arzt nämlich spontan zwei Wochen Urlaub hat und das nicht für nötig hält auf der Homepage oder gar dem Anrufbeantworter anzukündigen. Da eine Stammapotheke wirklich großartig ist, haben sie es gemacht. Man musste nur bar zahlen. Und dafür Geld abholen. Also zurück gefahren (1 Haltestelle) um dann am Automaten zu merken, dass dieser a) kaputt ist und b) die EC Karte bei den Einkäufen von Montag liegt. Also läuft man nach Hause. Und dann wieder zum Geldautomaten, der ja kaputt ist. Dann geht man halt zur unfreundlichsten Post-Lotto-Tante der Welt und kauft im Vorbeigehen noch 2 Karten (die dann auch morgen ankommen müssten… ^^). Danach fährt man dann wieder zur Apotheke, bedankt sich noch 200x und macht einen Schlenker durch den Diakonieladen. Dort findet man dann das Buch für die Verlosung auf dem Buchblog, die anlässlich des Weltbuchtages stattfinden wird. 😀 Auf dem Rückweg kauft man ein und fühlt sich unfassbar fleißig, denn es ist noch nicht mal 11 Uhr!!!
Blöd nur, dass man danach noch über 2 Stunden Betreuung hat und eigentlich schon hundemüde ist. ^^
Mit der Betreuung macht man dann die Küche fertig. So fertig, dass man jetzt quasi nur noch mal wischen und den Zustand dann halten muss. Und den Backofen reinigen. Natürlich geht man nicht früh ins Bett. 😉

An einem Donnerstag telefoniert man dann 8x. Macht 4 Arzttermine aus. Unter anderem auch einen Zahnarzttermin. Man plant ein wenig merkwürdige Ausflüge zu einem merkwürdigen Hotel, schiebt einen Mittelaltermarkt zur Seite um mit vielen Menschen ins Phantasialand zu fahren, schüttelt eine Tomatensoße aus dem Ärmel, die man vor kurzem noch vom Blatt ablesen musste, räumt ein wenig auf und stellt mit einem Fitnesstest fest, dass es noch schlimmer um einen bestellt ist als vermutet. ^^

Irgendwann in der ganzen Zeit denkt man über Hosen nach, rechnet ein wenig die Finanzen durch und wirft dann im Endeffekt den ursprünglichen Hosen-Kauf-Plan übern Haufen, weil man nicht sonderlich schlau war was die Zahlungsart angeht. Passiert. Die gekauften Bibi-Kassetten kommen endlich an und man genießt die Kassette mit doppelter Spiellänge bei der man nicht umdrehen muss. 😀 Man bestellt neue Filmdosen fürs Cachen, weil der mal wieder gemuggelt wurde, und meldet sich in diversen Communities neu an und genießt es ein wenig zu schreiben und für seine Ehrlichkeit gelobt zu werden. Man notiert sich seit ein paar Tagen die gefutterten Kalorien und stellt fest, dass man selten auch nur 70% des berechneten Bedarfs benutzt. Langsam aber sicher wird man wieder gesund, träumt vom Schwimmen und noch ein wenig mehr von der Nordsee. Die man jetzt bereits vermisst als wäre es Jahre her, dass man dagewesen ist. Irgendwann fällt einem auf, dass das Casper Konzert quasi vor der Tür steht und der Besuch schon in wenigen Stunden hier sein wird. Dann freut man sich auf die Flasche Wein – mindestens eine – und überlegt ob der Besuch wohl Dominion lernen wollen würde.

Es könnte schlimmere Wochen geben.

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