12 Themen. 12 Monate.
Teilweise groß und wichtig (Uni, Schreiben, Englisch, Sport), teilweise einfach seit Jahren liegengebliebenes Sortierzeug (Musik, Fotos), manch anderes spukt mir seit Jahren im Kopf herum (Speckstein, Kalligraphie). Anderes kommt einfach immer zu kurz (Puzzeln/Zocken, Briefe, Cachen, Städte sehen, Rezepte sortieren).

Doch was soll mit den Themen passieren? Der Plan ist es sich den jeweiligen Monat damit verstärkt auseinander zu setzen. Mit mehreren Hintergedanken. Ein Gedanke dabei ist sicher liegengebliebenes zu erledigen. All die Dinge für die man nie die Zeit findet, möchte ich jetzt bewusst angehen und mich selbst dazu nötigen. Denn sind wir doch mal ehrlich…. weniger Zeit am Rechner wäre jetzt auch nicht so verkehrt. 😉 Da ich nur mit Plänen und Vorgaben funktioniere, erscheint mir der Rahmen hier ganz brauchbar. Und weil ich den Gedanken seit Monaten habe, ist er jetzt auch nicht wirklich übereilt. ^^
Ein weiterer Grund ist es, dass ich wirklich ernste Schwierigkeiten habe mich auf eine Sache zu konzentrieren. Bei mir läuft wirklich immer TV oder Serie. Ganz selten mal Musik. Egal was ich tue, es laufen diverse Programme nebenher und nie konzentriere ich mich auf eine Sache. Fast immer denke ich mir „Müsstest das doch eigentlich mal machen… aber dann kannst du das nicht auch gleichzeitig machen.“ Ich werde natürlich jetzt nicht planen das alles in absoluter Stille zu tun. ^^ Aber mich vllt. mal für Musik statt Serie entscheiden. Vielleicht mal das Wohnzimmer verlassen oder den Monitor ausstellen. 😉 Und vor allem etwas ohne Unterbrechung tun. Nicht zu verachten ist selbstverständlich auch der Wunsch , dass etwas davon hängen bleibt. Sich nach dem Monat vllt. die ein oder andere Angewohnheit einschleicht und ich mich auch über den Monat hinaus damit auseinandersetze. Und vllt. stelle ich ja auch fest, dass manches nicht so wichtig ist und ich nicht weiter drüber nachdenken sollte. 

Es war ziemlich mühsam die Themen in eine Reihenfolge zu bringen,die ich als einigermaßen sinnvoll erachte. Bei einigen Themen dachte ich mir, dass es besser ist sie möglichst weit vorn im Jahr zu platzieren, einfach um lange etwas davon zu haben (Sport, Rezepte, Uni). Auf andere Themen hätte ich einfach besonders viel Bock (Puzzeln, Musik, Fotos), wieder andere würde ich einfach gerne sehr weit wegschieben (Englisch, Uni ^^) und manche sind auch ein wenig vom Wetter abhängig (Fotos, Städte, Cachen, Sport).

Man riet mir dann unter anderem dazu, mit etwas anzufangen auf das ich wirklich, wirklich Lust habe. Außerdem sollte ich Sport (wegen Rad fahren) in den Frühling schieben und ich selbst hielt es für angebracht das alles etwas abwechselnd zu halten. Schön. Nicht schön. Schön. Und das Ergebnis seht ihr hier:

Januar: Puzzeln/Zocken/Tangram/Rätseln
Februar: Kochen/Backen/Rezepte
März: Uni
April: Musik / Ausgehen.
Mai: Sport/Entspannung
Juni: Schreiben
Juli: Englisch
August: Cachen – Städte
September: Fotos/Fotografieren – Städte
Oktober: Speckstein
November: Kalligraphie
Dezember: Briefe/Postkarten

(Selbstverständlich habe ich noch 5x versucht die Liste zu ändern, aber alle weiteren Versuche haben mir noch weniger gefallen. 😉 ) Danach sind mir dann noch etliche Dinge eingefallen, die jetzt irgendwie keinen Platz haben. Ordnungssysteme z.B. und Bücher. Ich lese viel zu selten. Und deswegen müssen zumindest die Bücher noch irgendwie da rein…

Die Vorgaben:

– Vom 1. – letzten des Monats eine Themengruppe
– Monatsthema: mind. an 5 Tagen pro Woche, jeweils 1 Stunde
Bücher: mind. 2 Tage im Monat (Sonntage?), jeweils 2 Stunden
konzentriert, ohne Ablenkung, (evtl. regelmäßige Uhrzeit)
keine Ausreden (die Freundin hab ich soooo lange nicht gesehen.. ^^)
Fazit am Monatsende, eventuell Zwischenberichte
Themenergänzungen mögl. wenn sie zum Oberthema passen
– 1x im Quartal „Systemcheck“ (Funktioniert es so wie geplant?)

Ich bin gespannt. Ich hoffe ihr auch ein wenig. ^^

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