Einer dieser Artikel die schon viel zu überfällig sind ist dieser hier. Der Artikel der darüber berichtet was ich in Berlin so getan habe, während die Stadt mich einfach so bezaubert hat. Es ist erst 6 Wochen her und trotzdem verblassen die Erinnerungen bereits. Sehr.
Als ich letzte Woche (fühlt sich auch schon viel länger her an) an der Nordsee stand, hab ich kurz an Berlin gedacht. Daran, dass es jetzt zwei Orte gibt die mich anziehen. Daran, dass Berlin gegen die Nordsee nicht ankommt. Ich aber dennoch nicht nach Cuxhaven ziehen wollen würde. Ich musste daran denken, dass ich so richtig euphorisch Umsiedlungspläne gemacht habe. Vor 6 Wochen. Und jetzt nichts mehr davon übrig ist.

Jetzt hab ich mir für diesen Artikel die Bilder angeschaut. Und da fing es wieder an zu schlagen. Ganz leise. Das kleine Berlinherz.

Mittlerweile ist es 10 Wochen her. Es erscheint mir unfassbar weit weg… und ich hab den Artikel immer noch nicht geschrieben. Bin bei den Gedanken an eine Wiederholung vorläufig gescheitert, weil es finanziell im Moment etwas absurd erscheint und hoffe einfach eine der Freifahrten in den Kalendern zu gewinnen. 😉

Versuchen wir es mal chronologisch. (Und hoffen, dass der Artikel nicht endlos lang wird.)

Freitag
Am 19.09. war ich viel zu früh am Hauptbahnhof und habe mir das erste Mal eine der Ausstellungen angeschaut die immer mal wieder im Gebäude sind. Möglicherweise hat mich dieses Bild ein klein wenig angezogen. ^^

2014-09-19 12.00.36Ich weiß gerade nicht mehr ob ich es schon irgendwo erwähnt habe, aber es war das erste Mal, dass ich so lange in Berlin war. Vorher war ich 3 da… Mal kurz für eine Nacht beim Herzmann, eine Nacht für Tanz der Vampire und vor 9? Jahren mal drei oder vier Tage… aber nie alleine. Nie einfach so zum Stadt angucken. Zum mal selbst schauen was ich machen möchte. Und das direkt über 4,5 Tage. Wie aufregend!

Am Freitag selbst passierte nicht mehr viel. Ich saß mir ewig den Hintern im Fernbus platt, weil wir wirklich jeden Stau mitgenommen haben, den man so mitnehmen konnte. Es hagelte Unfälle mit Teilsperrungen und als wir endlich ankamen hatte ich mein Maximum an „stillsitzen“ echt erreicht. Aber so günstig kommt man halt sonst nicht hin.

Samstag
Am Samstag fand Abends der eigentliche Grund statt. Also das Ereignis um das ich meinen Aufenthalt herum geplant habe. Der Geburtstag vom @nachholer 🙂 Da das offizielle Ereignis (Party \o/ /o\) erst am Abend stattfand hatte ich nach dem Aufstehen das erste Mal Zeit für einen kleinen Rundgang und ein Frühstück. Und schon war es um mich geschehen.

 

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Zunächst mal das Frühstück. Bzw. der ganze Laden. So einen Laden wie Madame Zucker wünsche ich mir hier vor der Tür. Naja und das Budget mich da regelmäßig aufzuhalten. 😉 Nach dem ausgiebigen Frühstück bin ich dann spazieren gegangen. Irgendwo in Kreuzberg sollte ein Markt sein. ^^

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Ich war überrascht wie viel Wasser da in Berlin fließt. Denn ganz ehrlich, das hatte ich einfach absolut nicht auf dem Schirm. Hier – in meiner Großstadt – muss man ein wenig fahren um dann an einem wirklich unhübschen Kanal zu landen, der auch durchaus mal sehr müffeln kann. Bis zum richtigen See fahre ich auch ein ganzes Stück und dann ist da einfach nix… abgesehen vom See. Doch die Bilder da oben. Die waren nur 5 Gehminuten von meinem Schlafplatz entfernt! Am Wasser entlang lief ich von Neukölln bis Kreuzberg, wo ein wirklich hübscher Markt war. Bei dem es wirklich viele tollte Dinge gab, die aber leider fast alle in die Kategorie „Soooo hübsch, aber was soll ich damit?“ fielen. Oder sehr teuer waren. Ein Stand mit Fotografien von Lost Places hat mich besonders angezogen. Leider fällt mir akut der Name nicht mehr ein. Aber ich werde nicht aufgeben bis er mir wieder einfällt. Der erste Cache-Versuch auf diesem Weg schlug leider fehl. Zwar konnte ich den Cache lokalisieren, aber da in den Logs bereits stand, dass das Logbuch voll ist, hab ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht den Nano aus dem Verkehrsschild zu fischen. Der Rückweg kam mir dann doch sehr lang vor und ich hab das erste Mal angefangen meine Füße zu verfluchen. Nicht das letzte Mal, wie die kommenden Tage zeigen sollte…

Abends war dann die Party, die ein paar neue Follower brachte, alte Internetbekanntschaften plötzlich und sehr skurril real machte (Da hat einfach niemand mit gerechnet!), die Liebe zu Seifenblasen neu entflammen ließ und insgesamt wirklich lange ging… Ich war überrascht von mir, dass ich so lange durchgehalten habe. ^^

Sonntag
Für den Sonntag war eigentlich ein Flohmarkt-Besuch geplant. Und ein Treffen mit Mona. Für den Flohmarkt habe ich zu lange geschlafen und Mona ging es an dem Tag nicht gut, also haben wir das Ganze auf den Dienstag verschoben. Ich hab den Sonntag auf der Couch gammelnd verbracht und hatte wirklich ein schlechtes Gewissen. Da bin ich schon mal in Berlin und dann hänge ich einen ganzen Tag einfach so zu Hause rum! Orr! Ziemlich spät bin ich dann von Neukölln nach Marzahn umgesiedelt (worden). Und hab mich da dann auch noch verquatscht. Weil ich endlich Ozie kennenlernen durfte 😀 In der Nacht gab es dann ziemlich wenig Schlaf im Tetris-Zimmer. ^^

(Und ich habe mich soeben entschieden diesen Artikel in mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Teile zu spalten… wird sonst schon sehr, sehr lang.)

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