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Nachdem wir das Treffen von letzte Woche spontan im beiderseitigen Einverständnis verschoben haben, ging es heute ins Umspannwerk nach Recklinghausen.

Ich kannte den Veranstaltungsort bereits von der Extraschicht. An dem Abend werden dort vor Ort immer Hochspannungsversuche gezeigt, die aber auch nur einmal wirklich spannend sind. Dann kennt man sie. Außerdem sind sie laut. ^^ Die Ausstellung hatte ich mir bisher noch nicht angeschaut.

Am Eingang mussten wir (leider) unterschreiben, dass wir sämtliche Fotos die wir machen nicht veröffentlichen. Nur unter der Bedingung durften wir überhaupt welche machen. L. meinte das wäre früher nicht so gewesen. Würde mich ja interessieren was da vorgefallen ist. Jedenfalls kann ich euch all die wirklich tollen Bilder jetzt nicht zeigen und verweise deswegen auf die Bildergalerie.

Viele der Versuche sind vermutlich für Kinder interessanter als für Erwachsene. Dementsprechend viele liefen auch in der Ausstellung rum. Ich persönlich freue mich ja auf die Ü18 Erlebnisse. 😉 Wir hatten Glück, denn als wir ankamen war es noch ziemlich leer. Als wir dann gingen, war es so voll, dass ich persönlich wohl rückwärts wieder raus gegangen wäre.

Wir haben uns etwa 1,5 Stunden in der Ausstellung aufgehalten, die mit verschiedenen Experimenten anfing und mit Videospielen aufhörte. 😀 Dazwischen gab es viele alte Elektrogeräte zu sehen. Von den ersten Küchen bis zum Game Boy, übers Telefon, elektrische Schreibmaschinen. Selbst ein kompletter alter Frisörsalon war ausgestellt. Die Trockenhaube war wirklich gruselig! Auch medizinische Geräte konnte man bestaunen. Den ersten Defibrillator zum Beispiel. Lustig fand ich den kleinen Kinosaal in dem alte Werbespots zu Elektrogeräten gezeigt wurde. Ein Spot für eine Waschmaschine zum Beispiel. „Und du kannst die echt alleine lassen?“ – „Ja, hier geht jetzt alles von alleine.“ Alles in allem war das wirklich interessant, aber auch nichts wofür ich sonst Geld ausgegeben hätte. Die vielen, vielen Tafeln mit Informationen habe ich so genau auch ehrlich gesagt nicht gelesen. Aufgelockert wurde die Ausstellung immer wieder mit Mit-Mach-Möglichkeiten. So konnte man an einem Monitor „Pong“ spielen, oder einem Stromzähler bei der Arbeit zusehen. Abhängig von unterschiedlichen Leuchtmitteln.

Die Ausstellung kostet 4€ für Erwachsene. 2,50€ ermäßigt, wobei nirgendwo steht womit man ermäßigt wird. ^^ Soweit ich das jetzt sehen konnte ist auch das Umspannwerk Recklinghausen barrierefrei.

Auf dem Rückweg haben wir noch eine handvoll Caches versucht und immerhin auch 3 gefunden. ^^

Wir haben mittlerweile 19€ gespart. Das nächste Mal – bereits am Samstag – geht es zu Camera Obscura und ins Aquarius Wassermuseum nach Mülheim.

 

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