Hier die ein oder andere Dose mitzunehmen stand definitiv auf meiner imaginären Liste. Auf die echte und wahrhaftige Liste hat das Cachen es zwar nicht geschafft, aber ich hatte immer so im Hinterkopf „Ach, wenn du da und da bist… dann schau mal ob da ne Dose liegt. Das habe ich auch ein paar Mal gemacht. Am ersten wirklich wachen Tag (also Montag) habe ich zum Beispiel hier in der näheren Umgebung nach Caches gesucht… Bisher allerdings gänzlich ohne Erfolg. Und ich glaub das wird sich heute auch nicht mehr ändern. 😉

Woran das liegt? Nun ja, man merkt durchaus von Bundesland zu Bundesland Unterschiede beim Legen von Caches. Natürlich kann ich da jetzt nur von denen reden die ich auch selbst versucht habe.. aber manches fällt durchaus auf.

Die paar, die ich im Norden gesammelt habe, waren z.B. alle sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Die bei uns liegen meistens in der Stadt, aber dann doch so, dass man sie meistens relativ gut getarnt loggen kann. Hier in Berlin scheint es üblich zu sein Caches möglichst mitten auf Kreuzungen zu platzieren. Oder generell an sehr prominenten Orten. Das entspricht irgendwie auch der Berliner Mentalität, widerspricht aber im Endeffekt dann doch gänzlich meiner Vorstellung von Cachen.

Mit einer Persönlichkeit, bei der ich Auffallen generell eher kritisch betrachte, missfällt es mir einfach an allzu prominenten Orten zu suchen. Die Caches, die ich mir hier jetzt rausgesucht habe, sind aber alle überaus … auffällig. Ich weiß nicht ob ich einfach eine miese Auswahl getroffen habe, oder ob das generell der Fall ist… ich bin jedenfalls sehr frustriert.

Schon letztes Jahr habe ich bei meinem ersten Cache hier in Berlin mitten auf einer Kreuzung unter einem Verkehrsschild gestanden und mich gefragt wie man unauffällig diesen gerade mal Fingernagel großen Cache loggen sollte. Tagsüber. Im weiteren Verlauf bin ich dann irgendwann fündig geworden. In einem Park. Das war sogar ein echt schöner Cache.

Dieses Mal habe ich einen Cache geortet der unmittelbar vor der Bibliothek ist… so präsent, dass ich da höchstens nachts dran käme, aber mit Taschenlampen zwischen Wohngebieten ist halt auch einfach nicht so meins… der zweite ist auf dem Busbahnhof. Tagsüber (für mich) unmöglich. Abends vielleicht machbar, aber da hatte ich es meistens sehr eilig nach Hause zu kommen. In der Innenstadt habe ich dann immer mal wieder geschaut, aber die meisten lagen auch so offensichtlich, dass ich mich gar nicht getraut habe. Da ich davon ausgehe, dass sie nicht alle grundlegend für nachts angelegt sind, geht man hier wohl einfach davon aus, dass es völlig okay ist mit nem Teleskopstab an nem Baum rumzufuchteln… Sorry, dafür bin ich einfach zu wenig Berlinerin. 😉

Geloggt habe ich hier also nichts. Aber es ist ja nicht so als hätte ich nicht ne Menge andere Sachen erlebt. Glaub ich. So ganz erinnere ich mich schon nicht mehr. ^^

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