Am Donnerstag sehe ich noch vor dem Aufstehen, auf dem Handy, dass ich die Zusage zum Uniseminar Ende Juni habe. Das freut und verstört mich gleichermaßen.

Ich scheine generell ziemlich spät aufgestanden zu sein und bin dann doch auch ziemlich schnell in Zeitnot. Wir erinnern uns? Ich hatte da eine Karte für den Berliner Dungeon vorbestellt. Die kostet nämlich Online nur 13,95€ , wenn man sich die richtige Zeit aussucht und fix vorbestellt. Vor Ort zahlt man 20€. Das ist durchaus ein Unterschied war war im Endeffekt auch der Grund wieso ich das wirklich gemacht habe. Außerdem hatte ich da letztes Jahr schon ein wenig drauf herum gekaut…

Jedenfalls hatte ich nicht mehr allzu viel Zeit und habe trotzdem erst mal einen Artikel für den Buchblog fertig gemacht. ^^ Irgendwann bin ich dann doch noch los gekommen… und auch pünktlich (also zu früh) angekommen. Die Einlasssituation verwirrte mich und während ich da so rum stand und die Schulklassen (Mehrzahl!) vor mir ihre Abschiedsfotos machten… verunsicherte ich immer mehr… Dann hörte ich 2 Mädchen, die sagten „Also eigentlich wollen wir das Bild nicht.“ und die „Das ist eigentlich nicht optional“ – Antwort einer Mitarbeiterin und wünschte mich noch weiter weg… Die ganze Situation war… mies. Sämtliche Fluchtreflexe wurden sehr, sehr laut und wenn ich die Karte nicht schon bezahlt gehabt hätte, wäre ich sicher wieder gegangen.

Nach endlosen 15min, in denen ich so tat als ob ich auf jemanden warten würde und mit dem Handy herum gespielt habe, sprach mich eine andere Mitarbeiterin an… ob ich warten würde oder sie mir helfen könnte…

Und wie das so ist, wenn ich sehr nervös bin.. (und man mich anspricht…) plapperte ich los, dass ich mich versuche zu drücken und das mit dem Foto echt blöd finde und Schulklassen eigentlich auch und überhaupt… „Also wenn du nicht mit ner Klasse zusammen sein willst, wird das heute nichts…, aber schau mal.. die Klasse gerade ist doch recht ruhig…“ War sie auch wirklich. Die wirklich großartige Mitarbeiterin versprach mir dann auch, dass ich jederzeit einen der Darsteller ansprechen könnte, wenn mir die Gruppe zu anstrengend würde und ich könnte dann raus (hätte ich mich vermutlich nicht getraut, fand ich aber trotzdem sehr beruhigend…) und noch mal starten.

Im Endeffekt war ich die einzige fremde Person in dieser Gruppe schwäbischer Schüler einer – ich schätze mal – 10. Klasse … und ich glaube 2 Räume lang hielten sie mich für durchaus für diejenige, die ihnen gruselig in den Rücken springen könnte… ^^

Der Dungeon selbst war für meine Nerven eine echte Herausforderung. Zum einen hatte ich völlig vergessen, dass ich mich ja sowieso bei jeder Kleinigkeit grusele und erschrecke und das alleine vielleicht eine echt dämliche Idee war… 

… zum anderen wurde in jedem Raum jemand herausgepickt und war Mittelpunkt der Geschichte. Da wurde „gefoltert“, eine Gerichtsverhandlung nachgestellt oder einfach ein Dialog geführt der für einen nicht gut ausgehen konnte… Ich hatte so ein verdammtes Glück, dass es scheinbar immer Menschen gab die noch ängstlicher aussahen als ich, dass ich wirklich nie dran genommen wurde… Gerade die Gerichtsverhandlung war beim Zusehen schon so eine Mischung aus „lustig“ – „oh mein Gott, das arme Mädel“ – „Zum Glück bin ich das nicht… “ 

Es wurde viel mit Licht an/aus gearbeitet und es gab viele gruselige und sehr gut gemachte Effekte. Die Darsteller hatten augenscheinlich sehr viel Spaß an ihrem Job und im Endeffekt bin ich froh, dass es gemacht habe. Noch mal würde ich das aber wohl nicht tun. Meine Nerven und so 😀 Letztere sind auch der Grund wieso ich inhaltlich nicht so wirklich zuhören konnte *hust* 😀

Weil ich am Tag vorher diesen Artikel gelesen hatte, exakt in dem Moment als ich auf dem Weg zum Primark war, landete ich im Endeffekt im Caras und trank einen wunderbaren Summerfruit Ice Tea und gönnte mir später einen sehr, sehr, sehr geilen Muffin. 

Neue Aussicht 😉

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Wirklich toll war aber auch, dass es freies W-LAN gab und ich dafür sogar noch mal zur Kasse ging und gefragt habe… \o/ Dadurch konnte ich dann diesen kleinen Artikel schreiben und ein paar Sachen für später vortippen.

Danach war ich lose verabredet. Wobei wir da wohl die ganze Woche mehr oder weniger aneinander vorbei geredet haben. Ich ging davon aus, dass er noch seinen alten Arbeitsplatz hat und trieb mich deswegen in der Gegend drum, erfuhr aber später, dass er mittlerweile ganz woanders arbeitet.

So landete ich erneut im Schall & Rauch. Sehr gemütlich, aber abgesehen vom Frühstück halt auch nicht sooo bezahlbar.

Aussicht in gemütlich.

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Ich entschied mich für eine Mangoschorle. Sehr geil! Hier zu Hause habe ich erst mal meine umliegenden Discounter nach Mangosaft abgesucht und bin im Endeffekt bei Mango-Ananas-Orange gelandet. Ein klein wenig verliebt. Das geht manchmal durchaus schnell bei mir 😀 

Als dann irgendwann die Reaktion kam, dass das mit dem Treffen nix mehr werden würde, habe mich auf den Rückweg gemacht. Gefühlt war das echt spät, aber Twitter sagt mir, dass ich um 22 Uhr schon auf dem Rückweg war.

Darüber wann ich im Bett war gibt es allerdings keinerlei Aufzeichnungen. 😀

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