Baustelle 1: Hausverwaltungsgedöns

Ich habe den ganzen Monat überaus brav den Flur geputzt. Und bisher tatsächlich keinen Zettel im Briefkasten gehabt, dass ich das nicht so gescheit tue wie sie das gerne hätte. Ob sie tatsächlich zufrieden ist oder nicht kontrollieren kam… ich weiß es nicht. Fakt ist, dass unsere Etage die mit Abstand sauberste im ganzen Haus ist. ^^
Die anderen Parteien hat sie wohl nicht so gut erzogen wie mich. -.-

Nach dem letzten Artikel und den Kommentaren dazu habe ich mich entschieden selbst im Mieterverein einzutreten. Damit es voran geht, ich meine Nerven schone und eine Sicherheit im Rücken habe. Dafür habe ich mir das Geld von Mama geliehen.
Heute waren wir beim Verein und haben nach Ermäßigungen gefragt. Gibt es hier in der Stadt nicht. Also habe ich mir zu wenig Geld geliehen. Und 70€ statt 50€ sind halt schon ne Nummer, vor allem weil die Portokosten noch dazu kommen. Gnaaaaaaaarrr.

Baustelle 2: Rentengedöns

Heute war offene Sprechstunde beim Integrationsfachdienst. Im nachhinein betrachtet, hätte man mir auf meine anfragende Mail auch einfach mit „Wir sind nicht so ganz für sie zuständig“ antworten können, statt mir den Termin für die offene Sprechstunde zu geben…. ^^ Jedenfalls waren wir da und das Gespräch dauerte fast eine Stunde, war mir in der konkreten Fragestellung ob Rente/Erwerbsminderung aber keine Hilfe.
Ich weiß jetzt, dass ich theoretisch Perspektiven hätte, wenn ich mich denn – auch mit Mitte 30 dann noch dafür entscheiden würde – irgendwie zu arbeiten. Ich weiß auch, dass ein anderer Verein psychologische Betreuung bei Gemeinwohlarbeit anbietet, die mein alter Anbieter nicht zu bieten hatte. Also falls ich irgendwann mal gut genug drauf bin, hätte ich theoretisch noch Optionen. Kurz vor Ende ist uns dann eingefallen, dass der Anwalt der Rechtsberatung ja auf Sozialrecht spezialisiert ist und dass man den vielleicht auch einfach fragen könnte. ^^  Ich hab ja eh festgestellt, dass der auch nen Termin hier vor meiner Haustür anbietet.

Baustelle 3: Nordwestbahn

Ich habe es geschafft etwas was ich schon x-Mal getan habe so wegen Verpeiltheit zu verbocken, dass man mich jetzt quasi beim schwarzfahren erwischt hat, obwohl ich eigentlich sogar ein Ticket gehabt hätte. Das ist jetzt hier ein wenig kompliziert, aber kurz gesagt: Ich hatte nicht die Absicht schwarz zufahren, habe es rein technisch aber getan und damit ist der Verkehrsanbieter rechtlich auf der sicheren Seite. Laut dem Prüfer der mir das Knöllchen verpasst hat, sollte ich es dennoch mit seinen Kollegen klären und denen den Sachverhalt vermitteln.
Das habe ich am Montag getan und seitdem warte ich auf eine „Sorry, sie sind halt blöd. Zahlen sie gefälligst die 60€“-Mail. Warten ist echt ätzend. Vor allem stand in der Eingangsbestätigung zwar, dass solange das geklärt wird alle Fristen gewahrt sind, aber es fühlt sich trotzdem merkwürdig an die ursprüngliche Frist verstreichen zu lassen.

Baustelle 4: Waschmaschine

Nach dann 4 Monaten bekomme ich am 8. Februar endlich meine neue alte Waschmaschine. Wirklich Freude darüber stellt sich nicht ein, weil ich zum einen befürchte, dass sie vielleicht einfach doch nicht funktioniert, weil sie so lange herum stand. Zum anderen finde ich persönlich das Datum ziemlich doof. (Will aber natürlich auch nicht länger warten.) In der Nacht vorher ist der Superbowl. Ich werde also wenig bis gar nicht schlafen. 9.45 Uhr abgeholt werden ist nicht meine Vorstellung von „nicht so früh“. Vor allem, wenn der Superbowl bis 4.40 Uhr läuft und ich vielleicht angezogen sein sollte… und gefrühstückt haben sollte… Außerdem.. und das ist fast noch schlimmer: Es ist Rosenmontag. Ich war seit über 10 Jahren aus Prinzip nicht an Rosenmontag vor der Tür… *seufz* Aber ich würde einfach gerne mal wieder zu Hause waschen… 

 
Ich könnte das hier sicher noch auf 2-4 andere (Mini)Baustellen ausweiten… aber jetzt gerade bin ich auch einfach sehr, sehr müde. Mal wieder…

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