(Lebens)Geschichte.

Wirtz ~ Meinen Namen

Das Leben fickt mich jeden Tag,
ungeschützt und ungefragt,
kurz vor Kurzschluss – man verstehst du frag mich wofür wozu?
Aus Mutters Schoß gerissen und in die Welt geschmissen,
ohne Ziel und ohne Kompass frag mich echt was soll das?

In einer dunklen Nacht verletzt und schwer getroffen,
hab ich der Welt versprochen,
dass alle die nach mir dieses Irrenhaus betreten,
meinen Namen an den Wänden lesen!

Auf meiner Reise durch die Zeit der ideellen Obdachlosigkeit,
immer Contra immer knallhart Richtung letzte Ausfahrt.
Von Geburt an zwangsverpflichtet und dabei abgedriftet,
immer Dröhnung, scheiß‘ auf Karma überzeugter Geisterfahrer.

In einer dunklen Nacht verletzt und schwer getroffen,
hab‘ ich der Welt versprochen,
dass alle die nach mir dieses Irrenhaus betreten,
meinen Namen an den Wänden lesen.

Weil alles bricht am Lauf der Zeit,
weil alles geht und nichts übrig bleibt.
Während and’re rätseln über Zweck und Sinn,
werd‘ ich tiefe Spuren mit diesen Texten zieh’n.

Weil alles bricht am Lauf der Zeit,
und damit trotzdem nicht alles sinnlos scheint,
weder erster Schritt noch letzter Tanz,
will ich, dass du mein Freund meine Geschichten kennst.

Minimale Textänderung. „diesen Texten“, heißt normalerweise „lauten Liedern“.

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